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Summer School 2010

Vom 13.-17. September 2010 fand die diesjährige Brennstoffzellen-SummerSchool statt. Gastgeber war das Institut für Wärme- und Brennstofftechnik der Technischen Universität in Braunschweig.

Im Rahmen der Summer School berichteten die Experten aus erster Hand über Praxiswissen und Lösungsansätze.

Dabei wurden u. a. aktuelle Themen der Elektrochemie, Thermodynamik und Materialwissenschaft im Detail beleuchtet. Der Lehrstoff vermittelte in theoretischen und praktischen Übungen Fachwissen aus Theorie, Simulation, Komponentenentwicklung, Systemaufbau und Systemintegration.
Neben der Brennstoffzellentechnologie lag erstmalig auch ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Batterietechnologie.

Summer School 2009

Eine Woche Verzicht auf wohlverdiente Semesterferien, dafür Vorlesungen, Praktika, Diskussionen und Erarbeitung von Präsentationen: 45 Studenten und Doktoranden aus ganz Niedersachsen nahmen an der 2. Niedersächsische Brennstoffzellen Summer School in der letzten Woche vor Beginn des neuen Semesters teil und waren vom Gesamtangebot begeistert. „Jederzeit wieder“ war der einhellige Kommentar aller Teilnehmer.

Zu hören waren Vertreter der wesentlichen Brennstoffzellenunternehmen aus Niedersachsen wie Herr Barth von EWE, Dr. Klein, Dr. Schmitz und Dr. von Unwerth von Volkswagen, Dr. Otterstedt von H.C. Starck und Dr. Hickmann von W. Eisenhuth, aber auch aus Mecklenburg-Vorpommern (Dr. Boltze, Enerday), Nordrhein-Westfalen (Herr Lohren, Ceramic Fuel Cells), und Sachsen (Herr Grahl, Staxera).

Die wissenschaftlichen Grundlagen der verschiedenen Brennstoffzellentypen, von der Elektrochemie über die Thermodynamik, Materialien, Bauteile und Komponenten bis zu Systemen wurden von hiesigen Wissenschaftlern vermittelt: Hochkarätige Vorlesungen hielten Prof. Wittstock (Institut IRAC der C.v. Ossietzky Universität Oldenburg), Dr. Conrad (Next.Energy), Prof. Caro (PCI der Leibniz Universität Hannover), Prof. Borchardt und Dr. Dörrer (beide IMET der TU Clausthal), Dr. Lindermeir (CUTEC), Herr Pinnow und Frau Lezniak (beide ICVT der TU Clausthal) sowie Herr Wiechecki (IfB der TU Clausthal).

Darüber hinaus konnte an Heliocentris-Brennstoffzellen eigenhändig experimentiert werden, konnten die Vorgänge im Inneren einer SOFC an einem Matlab-Modell der TU Braunschweig simuliert werden (betreut von Herrn Chen und Herrn Schlitzberger vom IWBT) und während der Exkursionen zu den Forschungseinrichtungen von Volkswagen in Isenbüttel sowie Clausthal zu den Instituten für Chemische Verfahrenstechnik, für Metallurgie, für Bergbau und dem CUTEC-Institut praktische Versuche durchgeführt werden. Letztere wurden von den Teilnehmern im Anschluss selbständig ausgewertet und anschließend vor der Gruppe präsentiert.

Aus diesem Angebot ergab sich für die Teilnehmer eine ausgewogene Mischung aus der Vermittlung von Grundlagen, der Präsentation aktueller Forschungsergebnisse und einem spannenden Praxisteil zur Beantwortung der Frage für die persönliche Berufsplanung: Kann das Thema Brennstoffzelle zu meinem Spezialgebiet werden?

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2008 hatte die Lenkungsgruppe der Niedersächsischen Landesinitiative Brennstoffzelle & Batterietechnolgie eine Fortsetzung dieser Veranstaltungsserie befürwortet. Die beteiligte Industrie und die niedersächsischen Hochschulen übernahmen auch in diesem Jahr den Großteil der Finanzierung. Damit hielten sich die Kosten für die Teilnehmer mit 50 € pro Person inklusive Unterbringung im Hotel und Mensaessen in sehr überschaubaren Grenzen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Herrn Dietrich vom Knoten Wissenschaft der Landesinitiative Brennstoffzelle und Batterietechnologie Niedersachsen gemeinsam mit dem Gastgeber der Veranstaltung, Prof. Seume vom Institut für Fluiddynamik und Turbomaschinen der Leibniz Universität Hannover.



Das Fazit der Teilnehmer war so überwältigend, dass jeder von ihnen für eine Folgeveranstaltung aktiv die Werbetrommel an seinem Studienort rühren will und damit sicherlich genügend Interessenten für eine 3. Niedersächsische Brennstoffzellen Summer School im nächsten Jahr gefunden werden können. Die Begeisterung der Teilnehmer übertrug sich unverzüglich auf die Vortragenden, auch sie wollen eine 3. Summer School in 2010 unterstützen. „Ich würde mich sehr freuen, wenn ich auch im nächsten Jahr wieder als Referent bei der Summer School etwas beitragen könnte,“ so Dr. Klein von der Konzernforschung von Volkswagen stellvertretend auch für die anderen Referenten.

Summer School 2008

Mit steigender Bedeutung der Brennstoffzelle für unsere zukünftige Energieversorgung steigt in Wirtschaft und Wissenschaft auch der Bedarf an geeigneten qualifizierten Fachkräften. Dabei kristallisiert sich schon heute ein Mangel an Experten für eine erfolgreiche Marktanwendung der Brennstoffzellentechnologie heraus. Um diesem Trend entgegenzuwirken, veranstaltete die Landesinitiative Brennstoffzelle Niedersachsen vom 08. bis 12. September 2008 eine 1. Niedersächsische Brennstoffzellen Summer School. Teilnehmer waren 50 Doktoranden und Studenten aus Niedersachsen und anderen Bundesländern.

Anerkannte niedersächsische Brennstoffzellen-Experten von EWE, Volkswagen, H.C. Starck, Siemens und der SYCOC GmbH referierten über den aktuellen Stand der Technologie. Schwerpunkt dabei waren vor allem die derzeitigen Strategien zur Markteinführung sowie Berufsperspektiven und gefragten Fachrichtungen aus Unternehmenssicht.

Die niedersächsische Wissenschaftslandschaft vermittelte den Teilneh-mern Basiswissen zu physikalischen und chemischen Eigenschaften der drei Brennstoffzellen-Systeme PEM, SOFC und DMFC. Darunter befanden sich Experten der Technischen Universität Clausthal, der Leibniz Univer-sität Hannover sowie dem Fraunhofer Institut für Chemische Technolo-gie in Wolfsburg.
Die Exkursionen zu den Forschungseinrichtungen von Volkswagen und nach Clausthal (Institute für chemische Verfahrenstechnik, Institut für Metallurgie, CUTEC-Institut) brachten einen besonderen Mehrwert. Da-durch konnten die Studenten ihr Wissen praxisnah vertiefen.

Die niedersächsische Umweltstiftung (Umweltministerium) sowie das niedersächsische Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium ermöglich-ten die Veranstaltung durch eine großzügige finanzielle Unterstützung. Ein großes Dankeschön für die Co-Finanzierung geht ebenfalls an die Industriepartner der Landesinitiative Brennstoffzelle Niedersachsen, E-WE, VW, H.C. Starck, Miag, Sieb & Meyer und CUTEC. Federführend koordiniert wurde die 1. Niedersächsische Summer School durch den Kompetenzknoten „Wissenschaft und SOFC-Entwicklung“ der Landesini-tiative Brennstoffzelle Niedersachsen. Als Gastgeber fungierte das Insti-tut für Fluiddynamik und Turbomaschinen der Leibniz Universität Hannover.

Politik und Industrie konnten somit im Einklang die Chancen dieser neu-en Technologie erfolgreich in die Studentenschaft tragen. Nun liegt es bei den Interessenten, sich kraftvoll bei den noch anstehenden Heraus-forderungen der Brennstoffzelle einzubringen.

Als besonderes Highlight bot die Landesinitiative Brennstoffzelle Niedersachsen den Studenten und Doktoranden Sonderkonditionen für die Teilnahme am 3. Niedersächsischen Brennstoffzellen-Forum 2008. Über 150 nationale und internationale Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ermöglichten interessante Kontakte für eine spätere Karriere im Bereich der Brennstoffzellentechnologie.

 

 

 

Nachbericht 6. Niedersächsisches Forum Brennstoffzellen und Elektromobilität