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|  | Die Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität Niedersachsen | |
| Klimaschutz und Sicherung der zukünftigen Energieversorgung zählen zweifelsohne zu den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Themen wie CO2-Reduktion, Effizienzsteigerung oder erneuerbare Energien rücken zunehmend in den Mittelpunkt öffentlicher und poltischer Diskussionen. Zukunftsweisende Brennstoffzellen- und Batterietechnologien können hier einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, den Energiemix von morgen nachhaltig und umweltgerecht zu gestalten. Daher setzt das Windenergie- und Automobil-Land Niedersachsen verstärkt auf die Weiterentwicklung von Brennstoffzellen und Batterien als Schlüsseltechnologien u.a. im Bereich alternative Antriebe, ressourcenschonende Hausenergieversorgung oder effiziente Regelenergie zur Netzstabilisierung.
Die niedersächsischen Ministerien für Umwelt und Klimaschutz, Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Wissenschaft und Kultur haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Weiterentwicklung von Brennstoffzellen und Batterien durch die Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität Niedersachsen intensiv voranzutreiben. So sind in den letzten Jahren bereits zahlreiche interdisziplinäre Entwicklungsprojekte entlang der Wertschöpfungskette entstanden. Hierbei liegt insbesondere die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen im Fokus, um Innovationen direkt an Marktanforderungen auszurichten und frühzeitig in Wertschöpfung überführen zu können. Insgesamt sollen synergetische Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft dazu beitragen, den Technologiestandort Niedersachsen weiter zu stärken.
Die technologische Weiterentwicklung wird im Rahmen der Landesinitiative durch drei Kompetenzknoten (KK) koordiniert und motorisiert:
- KK mobile Anwendung (alternative Antriebe, Nischenanwendungen, frühe Märkte)
- KK Wissenschaft (anwendungsorientierte Technologieentwicklung und Begleitforschung)
- KK stationäre Anwendungen (Hausenergieversorgung, Bildung, Information)
Strategisch wird die Landesinitiative durch einen hochrangig besetzen Beirat aus Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik geleitet. Die Administration der Landesinitiative und organisatorische Unterstützung der Gremien erfolgt durch eine „Zentrale Geschäftsstelle“, die u.a. auch strategische Brückenfunktionen zur Bundes- und EU-Ebene wahrnimmt.
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