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13. Februar 2012

Opels letzter Trumpf

Bei Opel läuft es derzeit alles andere als rund. Immerhin rollt endlich das Elektroauto Ampera auf die Straße. Der Wagen verkauft sich offenbar zufriedenstellend - und könnte damit dem Schwestermodell Chevrolet Volt helfen, der in den USA ins Zentrum einer bizarren Debatte geraten ist.

Das Jahr hatte nicht schlecht begonnen für Opel. Tausende potenzielle Kunden stürmten die Höfe der Händler, als die Rüsselsheimer im Januar ihre neuen Modelle vorstellten. Von einem "Andrang wie seit Jahren nicht mehr" sprachen manche Verkäufer und hatten den Grund dafür schnell ausgemacht: den Ampera, das Elektroauto mit benzinbetriebenem Reichweitenverlängerer.

Inzwischen kreist das öffentliche Interesse wieder um die wirtschaftlichen Probleme des Herstellers. Die Rede ist von einem Milliardenverlust im vergangenen Jahr, die Mitarbeiter fürchten die Schließung mehrerer Werke in Europa.

Umso stärker hofft die Unternehmensführung auf den Erfolg des Ampera. Zumindest als Imageträger könnte der Wagen Opel wieder nach vorn bringen. "Der Ampera ist ein Flaggschiff für uns, weil er die Ingenieursleistung im Unternehmen herausstreicht", sagt der Direktor für E-Mobilität im Unternehmen, Enno Fuchs, gegenüber manager magazin online.

Ab dieser Woche werden seinen Worten zufolge die ersten Amperas an die Kunden ausgeliefert. Der Modellstart hatte sich um vier Wochen verzögert, weil 200 dafür geschulte Mechaniker die bisher 2500 nach Europa verschifften Fahrzeuge nachrüsteten. Ein zusätzliches Blech soll die Batterie besser von entzündlichen Flüssigkeiten im Auto abschirmen.

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Quelle: manager magazin